Laokoon Laokoon Laokoon Laokoon Laokoon mehr...

Künstlerische Leitung: Schuchart/Führich
Regie/Musik: Reinhardt Schuchart
Ausstattung: Silke Führich

Wir erzählen mit unserem Straßentheater die Geschichte des Laokoon nach, mit eigens dafür geschriebenen Texten, viel Musik, großen Figuren und zwei 13 Meter langen Riesenschlangen. Höhepunkt der Aufführung ist der Kampf des Laokoon und seiner Söhne gegen die Schlangen.
Den Abschluss bildet eine Feuershow, die den Niedergang Trojas versinnbildlicht.

Dieses 40 minütige Spektakel ist im Repertoire und kann als Gastspiel gebucht werden.
Kontakt: kontakt@schuchart-fuehrich.de

Zum Stück

Nach zehn Jahren vergeblicher Belagerung der Stadt Troja (ca. 1000 v.Chr.) durch das Heer der Griechen hatte der griechische Kriegerfürst Odysseus eine listige Idee: Er ließ ein riesiges hölzernes Pferd errichten und stellte es vor die Mauern Trojas. Dann zog er sich zum Schein mit seinem Heer zurück. Die Trojaner erblickten das Ungetüm, hielten es für ein Geschenk der Griechen an die Götter und meinten, die Griechen seien abgezogen und der Krieg beendet.
Nur der trojanische Priester Laokoon warnte das Volk der Trojaner vor diesem Pferd. Er ahnte die Falle und er hatte Recht. Denn im Bauch des Tieres waren die kühnsten Krieger der Griechen versammelt, die nur darauf warteten, dass das Pferd in die Stadt gebracht würde, um dann vernichtend loszuschlagen. Aber niemand glaubte Laokoons Warnungen, das Volk war schon im Siegestaumel. Laokoon ging hinunter zum Meer, um mit seinen beiden Söhnen dem Gott Poseidon einen Stier zu opfern. Da kamen zwei riesige Schlangen übers Meer, gesandt von der Göttin Athene, die den Griechen zugewandt war, und erwürgten den Priester Laokoon mit seinen Söhnen. Das Volk fühlte sich nun bestätigt, sah es doch in dem Ereignis die Strafe der Götter für den Frevel des Laokoon. Man brachte das Riesentier in die Stadt und feierte ein Fest. Spät in der Nacht, als alle trunken schliefen, krochen die Krieger aus dem Bauch des Pferdes und Trojas Schicksal war besiegelt. Das Morden und Brennen dauerte bis fast keiner mehr übrig war. So wurde die Stadt Troja nach zehnjähriger vergeblicher Belagerung durch eine List besiegt.

<< zurück